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Wieso Stoffwindeln gut für die Umwelt sind

Es ist keine große Neuigkeit, Stoffwindeln sind umweltfreundlich!

Das kann man von Wegwerfwindeln leider nicht behaupten.

1. Müll

Die Nutzungsdauer einer Wegwerfwindel ist die kurze Zeitspanne von wenigen Minuten bis höchstens zwei Stunden, die Dein Baby braucht, um sie zu füllen. Danach geht das giftige Päckchen in die Deponie, der Inhalt ist so gut es geht eingeschnürt, damit auch ganz bestimmt nichts ausläuft. Dort ist diese kleine Wegwerfwindel, die zum Wickeln, Verwöhnen und trocken halten Deines Babys dienen sollte, nicht allein, sie hat gaaanz viele Freunde! Ungefähr 9000 Freunde. Ja, so viele! Du wechselst die Windel Deines Babys ungefähr 9000 Mal zwischen Geburt und Töpfchen-Training. 9000 Windeln – für nur ein Baby! Wenn es sich um Wegwerfwindeln handelt, treffen sich eines Tages alle 9000 Stück auf der Mülldeponie. Denn es dauert schätzungsweise 500 Jahre bis Wegwerfwindeln verrotten, vielleicht auch länger.

In einer durchschnittlichen Familie wird auch noch ein Windeleimer verwendet, der jede Windel einzeln in ein Stück Plastik einwickelt, eindreht und versiegelt, um den Geruch möglichst einzuschließen. Das Endprodukt sieht aus wie eine Wegwerf-Windel-Kette. Diese Kette wird dann in einen normalen Müllsack entleert. Die kleinen Stinkbomben sind jetzt “doppelt verpackt” und so zersetzen sich Wegwerfwindeln ganz sicher niemals.

Einweg-Windeln sind das zweithäufigste Produkt auf unseren Mülldeponien. Und 92% aller Einwegwindeln landen auf Mülldeponien. Aber warte mal, wo landen denn die anderen 8%? … Auf Parkplätzen, Spielplätzen, im Wald oder auf Wiesen … Igitt!

2. Umweltbelastung

Manche Leute argumentieren, dass zwischen der Umweltbelastung von Wegwerfwindeln und Stoffwindeln kein signifikanter Unterschied besteht, da man viel Wasser zum Waschen von Stoffwindeln benötigt. Das ist ein Mythos! Wegwerfwindeln produzieren nur scheinbar weniger Abwasser, da menschlicher Abfall in ihnen eingewickelt wird und das gesamte Päckchen auf der Mülldeponie entsorgt wird, anstatt die Feststoffe in die Toilette zu werfen und sie in das Abwassersystem zu spülen. Allerdings verstößt diese Praxis gegen die Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation und ist daher eigentlich illegal. In den USA steht auf den Packungen von Wegwerfwindeln, dass Feststoffe in der Toilette zu entsorgen sind, bevor die Windel weggeworfen wird, da Fäkalien in die Kanalisation gehören und nicht in die Mülltonne!

3. Stoffwindeln waschen

Das Waschen von Stoffwindeln zu Hause verbraucht alle drei Tage 200 bis 260 Liter Wasser und das kann durch die Nutzung von Einlagen ja noch deutlich reduziert werden. Allerdings verbraucht ein Erwachsener, der 5-6 Mal am Tag auf die Toilette geht, in drei Tagen auch 260 Liter Wasser. Das Abwasser vom Waschen der Stoffwindeln ist sogar vergleichbar sauber. Während das Abwasser bei der Herstellung von Windeln aus Zellstoff, Papier und Kunststoffen alles mögliche enthält: Lösungsmittel, Schlamm, Schwermetalle, nicht umgesetzte Polymere, Dioxine und Furane. Die möglichen Umweltauswirkungen bei der Entsorgung dieser Materialien sind beträchtlich.

4. Luft- und Wasserverschmutzung

Obwohl die Herstellung von Stoffwindeln auch Luftverschmutzung ausstößt, ist die Luftverschmutzung durch die Herstellung von Wegwerfwindeln weitaus schädlicher. Beim Bleichen werden Dioxine und Furane freigesetzt, ebenso wie bei der Verbrennung. Bei der Verbrennung entstehen oft giftige Luftemissionen und giftige Asche. Wegwerfwindeln werden aus Erdöl hergestellt, das in Übersee hergestellt wird, wodurch ein Vielfaches des Weges zum Wegwerfwindel-Kunden zurückgelegt werden kann. Und nicht zuletzt brauchen Wegwerfwindeln viel mehr Benzin und Abgase, um an ihren letzten Ruheplatz, die Deponie, zu gelangen.

Wenn Du Stoffwindeln verwendest, kannst Du auch beruhigt sein, weil Du weißt, dass Stoffwindeln von einem jüngeren Geschwister wiederverwendet werden können oder weiter verkauft werden können und ein zweites Leben bei einer anderen Familie und einem anderen Kind haben können. Stoffwindeln sind also nicht nur besser für die Umwelt, sondern auch für Deinen Geldbeutel.

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