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Zero Waste – Tipps

zero-waste-4221633_1280 gedeckter Tisch mit Naturprodukten

Meine Tipps zur Müll Reduktion - Zero Waste Erfahrungsbericht

Jeder kann viel für unsere Umwelt tun, um Müll zu vermeiden. Hier helfen auch schon kleine Beiträge. Und meist wird auch der Geldbeutel geschont. 
Ich habe im vergangenen Jahr den Müll in unserem 4-Personen Haushalt (2 Erwachsene, 2 Kinder) um die Hälfte reduziert. Das heißt wir stellen die Mülltonne nur noch alle 4 Wochen raus und sparen dadurch Gebühren. 
 
Ich habe vor allem Kleinigkeiten geändert und einfach mal angefangen, dann kommt eine Idee zur anderen. 
 
Hier meine Tipps:

In der Küche

Statt Plastikfolie, Alufolie oder Plastiktüten zum Einpacken von Lebensmitteln verwende ich Glasdosen (meist allerdings mit Plastikdeckel). Diese eigenen sich auch zum Einfrieren und Aufwärmen in der Mikrowelle. Durch das Glas sehe ich viel schneller was in den Dosen drin ist und habe einen viel schnelleren Überblick in meinem Kühlschrank bzw. Gefrierschrank. Darüber freuen sich auch mein Mann und meine Kinder  😉

Außerdem nutze ich statt Platikfolie jetzt Bienenwachstücher zB von beeGoodies, um offene und lose Lebensmittel einzuwickeln und zum Beispiel Melonen oder geöffnete Dosen abzudecken. Meine Erfahrungen mit Bienenwachstüchern kannst Du hier nachlesen.

Im Bad

Die ständige Wischerei mit Feuchttüchern hat den Popos meiner Kinder auch nicht wirklich gut getan. Daher habe ich mir wiederverwendbare Waschlappen zugelegt. Die hellen sind fürs Gesicht und die im dunkleren Design benutze ich für den Windelbereich. Die Kinder und ich sind happy.

Bei mir selbst habe ich auch etwas umgestellt: Zum Abschminken nutze ich nun wiederverwendbare WattepadsAuch wiederverwendbare Slipeinlagen und Damenbinden gibt es hier in tollen Designs. Und ich finde diese wirklich bequem und praktisch.

Beim Einkaufen

Wenn man beim Einkaufen etwas aufmerksam ist, kann man sehr einfach viel Müll vermeiden. Eine Klappbox und Kühltasche hat inzwischen ja fast jeder zum Einkaufen dabei. Für Obst und Gemüse habe ich ein Netz, das ich einfach in der Kühltasche aufbewahre, so habe ich es immer dabei. Oder ich nehme die Äpfel oder Nektarinen einfach ohne Tüte mit und lege sie lose aufs Band. Schon wieder eine Tüte gespart.

Für mittelgroße Einkäufe sind auch IKEA Tüten oder andere wiederverwendbare Taschen praktisch. Kleinere Einkäufe verstaue ich einfach in meiner großen Handtasche (nur zu Hause nicht vergessen die Handtasche wieder auszuräumen. 🙂 )

Falls ich mal spontan shoppen gehe habe ich immer einen klein zusammengefalteten Beutel in der Handtasche. Der ist auch oft in anderen Situationen praktisch, zB wenn die Kinder viele Sachen/Basteleien aus dem Kindergarten mitbringen.

Obst und Gemüse

Natürlich kannst Du auch mal auf dem Wochenmarkt einkaufen, statt immer nur im Supermarkt, hier bekommst Du automatisch Papiertüten bzw. hast Deinen Korb dabei. 

Ich habe ja die Obst- und Gemüsekiste für mich entdeckt. Hier kann ich alle Produkte ganz entspannt vom Sofa aus im Online Shop bestellen und bekomme alles in einer gemieteten Kiste geliefert. Das spart mir auch viel Zeit und ich muss nur noch alle 2 Wochen einkaufen gehen. Bestimmt gibt es auch einen Obst- und Gemüselieferdienst in Deiner Nähe.

Wenn Du einen in der Nähe hast kannst Du natürlich auch direkt in einem Unverpackt-Laden kaufen: unter anderem bei Stückgut HamburgUnverpackt KielUnverpackt Lübeck, oder Veedelskrämer Köln

Kosmetika

Um Müll zu reduzieren hilft es auch schon Seifen, Duschgels & Co. im Nachfüllpack zu kaufen und umzufüllen. Seifen gibt es auch oft ganz in Papier verpackt und dienen als Ersatz für Duschgels. Spezielle Haarseifen sparen die Shampoo-Verpackung und funktionieren und duften nach meiner Erfahrung wunderbar. Deos und Cremes versuche ich im Glastiegel zu bekommen. 

Inzwischen gibt es auch immer mehr Produkte, wie Deos oder Waschmittel, zum selbst zusammenmischen. 

Meine neueste Errungenschaft ist eine Menstruationstasse. Ich bin sehr froh nicht mehr mit Tampons hantieren zu müssen und auch hier den Müllberg deutlich zu reduzieren. Hier mein Erfahrungsbericht. 

 

Milchprodukte

Die Milchprodukte haben mir zuerst am meisten Kopfzerbrechen bereitet. Milch und Joghurt in Glasflaschen zu kaufen ist natürlich noch einfach. Wobei ich meinen Joghurt gerne nach Bedarf einfach selbst herstelle. Ein Joghurtbereiter kostet nicht viel und ich habe immer Joghurt wenn ich welchen brauche. 

Unser Brotbackautomat hat sich auch sehr schnell amortisiert. Und den Duft am Morgen wollen wir auch nicht mehr missen. 

Inzwischen mache ich auch einiges selbst, wie Apfelmus, Ketchup, Brotaufstriche und vieles mehr. Daher bewahre ich Gläser grundsätzlich auf und benutze diese mehrfach. 

Auch vegane Milch und Sahne mache ich inzwischen selbst, dann muss ich nicht ständig zum Einkaufen rennen.

Fazit

In kleinen Schritten kann man einiges bewegen und auf einen Schritt folgt der nächste. Einfach anfangen und die Augen offenhalten. Jeder findet den Weg für sich selbst. Und dann kannst Du Dich auch über die deutlich weniger gefüllte Mülltonne und geringere Müllgebühren freuen. 

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